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Newsletter 2007-01 - Artikel 2

Verborgene Schätze – gibt es sie noch?

Viele Unternehmer träumen davon, in den Genuss von günstigem Geld zu gelangen. Die Realität hierzu sieht leider momentan noch ganz anders aus. Im „Irrgarten“ der Fördermittel hat es ein Laie schwer, die richtigen Fördermittel und vor allem dann auch noch „gefüllte Fördertöpfe“ ausfindig zu machen. Gleichgültig, ob es sich um einen Existenzgründer oder um einen erfahrenen Unternehmer handelt, die Chancen, sich im „Förderdschungel“ alleine zu Recht zu finden, sind relativ gering.

Wagt sich dann doch ein Unternehmer in dieses „Labyrinth“ hinein, so wird uns immer wieder berichtet, dass positive Ergebnisse nur selten erzielt werden. „Haben die mutigen Unternehmer erst einmal mit der Suche begonnen und viel Zeit investiert, so stellen sie nach und nach entmutigt fest, dass der beispielsweise mit einer Fördermittel CD herausgesuchte Fördermitteltopf doch nicht zu dem Vorhaben passt, der „Topf“ schon leer ist oder sich das Programm nicht mit der sonst gewählten Finanzierungsstruktur kombinieren lässt“, so Mathias Mundt von der Unternehmensberatung Succeed GmbH in Dieburg.

Warum lohnt es sich aber trotz dieser Widrigkeiten, sich auf die Suche nach diesen „verborgenen“ Schätzen zu machen?

Fördermittel werden in einer Vielzahl von Varianten angeboten und bieten ebenso vielfältige Vorteile. Neben vergünstigten Zinssätzen beinhalten sie je nach Programm auch tilgungsfreie Jahre oder Haftungsfreistellungen für den Unternehmer.

Fördermittel basieren auf Richtlinien und/oder Vorgaben, die die Verwendung dieser Mittel festlegen. Aus diesem Grund ist es insbesondere zu Beginn wichtig zu klären, für welches Vorhaben das Unternehmen diese Mittel einsetzen möchten. Eine erfolgsversprechende Idee sollte aus diesem Grund so beschrieben werden, dass ein Abgleich mit den Festlegungen in den Richtlinien möglich ist. Ausführliche Informationen zu diesem Thema befinden sich in der Fördermitteldatenbank des Bundesministerium für Wirtschaft, bei der KfW-Mittelstandsbank oder auch bei den für Sie zuständigen Industrie- und Handelskammern.

Da die Voraussetzungen für die Förderdarlehen immer von den individuellen Gegebenheiten im Unternehmen abhängen, empfiehlt es sich, für jedes Vorhaben eine gezielte Analyse vorzunehmen. Unterstützung erhalten die Unternehmer hierbei von Ihrer Hausbank, den Beratungszentren der Deutschen Ausgleichsbank und von spezialisierten Unternehmensberatern. Nach Kenntnis der in Frage kommenden Fördermittel kann in Absprache mit der Hausbank eine ideale Finanzierungsstruktur für das Unternehmen festgelegt werden. Die Empfehlung von Mathias Mundt lautet aus diesem Grund: „Sprechen Sie ihren Bankberater direkt auf diese Förderprogramme an. Er hat Zugriff auf sämtliche Programme, die durch den Bund, das Land oder auch die Europäische Union zur Verfügung gestellt werden.“

Berücksichtigt man, dass während der ersten drei Jahre die häufigste Ursache für das Scheitern eines neu gegründeten Unternehmens eine falsche oder fehlerhafte Finanzierung darstellt, dann wird deutlich, wie wichtig es insbesondere für Existenzgründer ist, Ihren Unternehmensstart professionell zu planen. „In diesem Bereich“, so Mathias Mundt, „unterstützen nahezu alle Länder sowie die Bundesregierung, Jungunternehmer mit Zuschüssen für Ihre Existenzgründung, aber auch in späteren Phasen ihrer Unternehmensentwicklung. An diese Gelder kommt wirklich jeder, der sich zum Beispiel mit einem Unternehmensberater in Verbindung setzt. In Hessen kann man sich an das RKW Hessen in Eschborn wenden. Hier erhält man auch eine Empfehlungsliste von gelisteten Beratern, so dass man auch hier auf der sicheren Seite ist, an einen kompetenten Berater zu gelangen.“

„Abschließend lässt sich also festhalten, dass sich verborgene Schätze auch heute mit der richtigen Unterstützung noch finden lassen“, so Mathias Mundt. „Der geplante und gezielte Einsatz von Fördermitteln entlastet langfristig jedes Unternehmen, so dass es sich immer wieder lohnt, sich in verlässlicher Begleitung auf die Suche nach diesen verborgenen Schätzen zu machen.“

Auf nachfolgenden Internetseiten kann man sich zusätzliche Informationen zum Thema Fördermittel holen:

www.dta.de

www.kfw.de

www.bmwi.de/foerderdb

www.rkw.de

www.baw.de

Weitere Informationen erhalten Sie gerne telefonisch oder nutzen Sie das Newsletter-Anfrageformular.