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Newsletter 2007-01 - Artikel 1

Pensionszusagen

Verzinsung der Lebensversicherungsgesellschaften in Deutschland bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau von rund 4 %. Dieser Hinweis alleine ist eigentlich keine Meldung Wert, wenn nicht die Mehrzahl bestehender Pensionszusagen mit Rückdeckungsversicherungen ausgestattet wäre. Wie sich die niedrige Verzinsung der Lebensversicherer auf bestehende Rückdeckungsversicherungsverträge auswirken kann.

Die Durchschnittsverzinsung für Lebens- und Rentenversicherungen beträgt für das Jahr 2006 durchschnittlich 4 %. Auch wenn einige Versicherer noch 4,5 % bis 4,9 % Überschusszins zahlen, kann dies nicht über das wachsende Problem bestehender rückgedeckter Pensionszusagen hinwegtäuschen. In der Handelsbilanz des Unternehmens wird die Pensionszusage nach der vers.math.Tabelle Heubeck mit einem Ansammlungszins von 6 % gerechnet.

Schlussfolgerung

  1. Bei der Rückdeckungsversicherung die einer periodengerechten Finanzierung einer an den Gesellschafter Geschäftsführer (GGF) erteilten Pensionszusage dient, muss einen durchschnittlich Zins von 7,8 % erwirtschaften, um eine Nettoverzinsung von 6 % zu erreichen. Sinkt dieser erwirtschaftete Zins der Versicherung wie es z. Zt. der Fall ist deutlich unter die vorgenannte Marke, erreicht eine kongurent rückgedeckte Pensionszusage nicht mehr den in der Bilanz eingestellten Barwert. Man spricht in diesem Fall von einer Kapitalunterdeckung. Je nach Restlaufzeit und Deckungskapital der Rückdeckungsversicherung können Unterdeckungen zwischen 40 % bis 60 % entstehen.
  2. Bei diesem Szenario ist noch nicht berücksichtigt, dass die der Heubeck-Tabelle zugrundegelegten Sterbetafeln trotz der zwischenzeitlichen Anpassung auf die Tabelle 2005G weiterhin von einer deutlich niedrigeren Lebenserwartung als der Rententafel des Deutschen Aktuarvereins (DAV) ausgehen. Da die DAV Tafeln insbesondere von den Pensionsfonds genutzt werden, sollte diesen insbesondere bei einer Ausgliederung z.B. im Rahmen einer Veräusserung der GmbH besondere Beachtung geschenkt werden. Nach unseren Berechnungen besteht je nach Laufzeit der Versorgungszusage eine zusätzlich Differenz zwischen dem Rentenbarwert der Tabelle Heubeck und dem Versicherungsbarwert der priv. Rentenversicherung von bis zu 50 % und mehr !

Fazit

Lösung

Neben der klassischen Rückdeckungsversicherung gibt es mittlerweile Angebote, die den Unternehmen die Möglichkeit bieten, die Finanzierung günstiger und zugleich effektiver zu gestalten.

Wir überprüfen bestehende Versorgungszusagen und zeigen Ihnen wie Sie die sich Ihnen anbietenden Möglichkeiten zur optimierten Finanzierung bestehender Pensionszusagen Ihrer Mandanten nutzen können.

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